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Für naturheilkundliche und alternative Heilmethoden

Zusatz­versicherung Heil­praktiker

Behandlung durch Heilpraktiker*innen oder Ärzt*innen für Naturheilverfahren Alternative Therapien wie zum Beispiel Akupunktur Leistungen für Homöopathie Preis berechnen Beraten lassen

Für wen ist die private Krankenversicherung für Heilpraktiker geeignet?

Für Versicherte der AOK Bayern, insbesondere:
Für gesundheitsbewusste Menschen Für Menschen mit Interesse an Naturheilkunde
Eine Heilpraktikerversicherung ist ideal für alle, die sich bei gesundheitlichen Beschwerden nicht ausschließlich auf die Schulmedizin verlassen möchten. Sie richtet sich an Menschen, die alternative Heilmethoden wie Akupunktur, Osteopathie, Chiropraktik oder Homöopathie schätzen. Wer solche Behandlungen regelmäßig nutzt, profitiert mit der Versicherung von einer spürbaren finanziellen Entlastung.

Zusatzversicherung für Heilpraktiker: Ihre Vorteile im Überblick

Umfassende Absicherung alternativer Heilmethoden

Behandlungen durch Heilpraktiker*innen und Ärzt*innen für Naturheilverfahren sind mitversichert – ein Vorteil, den die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel nicht bietet.

Weniger Ausgaben für Naturheilverfahren

Die Versicherung übernimmt einen Großteil der Behandlungs- und Arzneimittelkosten – für viele bewährte Methoden der Naturheilkunde.

Freie Wahl der Naturheilkundepraxis

Behandlungen können bei einer selbst gewählten Praxis für Naturheilverfahren oder einem Heilpraktiker bzw. einer Heilpraktikerin des Vertrauens erfolgen.
Es handelt sich um Tarifauszüge. Grundlage für den Versicherungsschutz sind die Allgemeinen Versicherungsbedingungen und Tarife.

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Häufig gestellte Fragen & Downloads

Was ist der Unterschied zwischen einem Heilpraktiker und einem Arzt für Naturheilverfahren?
Der wesentliche Unterschied liegt im Ausbildungsweg. Ärztinnen und Ärzte für Naturheilverfahren hat zunächst ein vollwertiges Medizinstudium absolviert, die Approbation erhalten und anschließend eine zusätzliche Weiterbildung im Bereich Naturheilkunde abgeschlossen. Sie können sowohl klassische schulmedizinische Verfahren als auch naturheilkundliche Therapien anwenden. Heilpraktiker verfügen hingegen über keine universitäre Ausbildung. Die Qualifikation erfolgt meist über eine private Heilpraktikerschule oder im Selbststudium, gefolgt von einer amtsärztlichen Prüfung, die grundlegende medizinische Kenntnisse abfragt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Heilpraktiker und einem Homöopathen?
Heilpraktiker ist die allgemeine Berufsbezeichnung für Personen, die nach bestandener amtsärztlicher Prüfung die Erlaubnis erhalten, die Heilkunde auszuüben. Heilpraktiker können dabei aus verschiedenen naturheilkundlichen Methoden wählen, um ihre Patienten zu behandeln. Homöopathie ist eine Behandlungsmethode innerhalb der Naturheilkunde. Ein Homöopath ist also ein Heilpraktiker, der sich auf homöopathische Verfahren spezialisiert hat. Heilpraktiker wenden verschiedene Therapieformen an, wie Osteopathie, Akupunktur oder Phytotherapie. Homöopathen hingegen spezialisieren sich ausschließlich auf die Homöopathie, die nach dem Prinzip „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ funktioniert.
Was ist das GebüH? Was ist das Hufeland-Verzeichnis?
Das GebüH – das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker – ist eine Richtlinie, die die üblichen Honorare für Untersuchungen und Behandlungen durch Heilpraktiker auflistet. Es dient als Orientierung für die Abrechnung und hilft Patienten, die Kosten einer Behandlung besser einzuschätzen. Das Hufeland-Verzeichnis ist eine Übersicht bewährter naturheilkundlicher Verfahren, die von Ärzten mit Zusatzqualifikation in Naturheilverfahren angewendet werden. Es dokumentiert, welche alternativen Behandlungsmethoden als anerkannt gelten.
Was sind Untersuchungs- und Heilmethoden nach dem Hufeland-Verzeichnis?
Das Hufeland-Verzeichnis der Besonderen Therapieeinrichtungen listet alle naturheilkundlichen und alternativen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden auf, die von Ärzten mit Zusatzqualifikation für Naturheilverfahren und Heilpraktikern angewendet werden. Beispiele für Behandlungen aus dem Hufeland-Verzeichnis sind: Osteopathie Homöopathie Anthroposophische Medizin Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Welche Behandlungen dürfen Heilpraktiker nicht durchführen?
Heilpraktiker haben in Deutschland klare Grenzen, was sie behandeln oder untersuchen dürfen. Nicht erlaubt sind unter anderem: Behandlung meldepflichtiger Infektionskrankheiten Geburtshilfe und Entbindung Verordnung von rezeptpflichtigen Medikamenten Zahnmedizinische Behandlungen Blutspenden und Bluttransfusionen Ausstellung amtsärztlicher Atteste oder Gutachten Heilpraktiker haben in Deutschland klare Grenzen, was sie behandeln oder untersuchen dürfen. Nicht erlaubt sind unter anderem: Behandlung meldepflichtiger Infektionskrankheiten Geburtshilfe und Entbindung Verordnung von rezeptpflichtigen Medikamenten Zahnmedizinische Behandlungen Blutspenden und Bluttransfusionen Ausstellung amtsärztlicher Atteste oder Gutachten In diesen Fällen sollte stets ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Werden Akupunkturbehandlungen erstattet?
Ja, eine Behandlung mit Akupunktur wird erstattet. Ebenfalls erstattungsfähig sind naturheilkundliche Methoden wie Osteopathie und Homöopathie.
Beinhaltet die Zusatzversicherung für Heilpraktiker auch Psychotherapie?
Nein, der Tarif umfasst keine Leistungen für psychotherapeutische Behandlungen. Psychotherapeutische Behandlungen gehören grundsätzlich zum Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). 
Kann ich zu jedem Heilpraktiker gehen?
Sie können sich bei jedem Heilpraktiker behandeln lassen, der über eine vollumfängliche Heilpraktikererlaubnis verfügt. Behandlungen durch Ärzte mit Zusatzqualifikation Naturheilverfahren werden für Leistungen des Hufeland-Verzeichnisses ebenfalls übernommen.
Welche Beschränkungen gibt es bei der Erstattung?
Die von Heilpraktikern berechneten Behandlungskosten werden bis zu den Höchstsätzen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH) erstattet. Für Ärzte gelten die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Bitte beachten Sie außerdem folgende Erstattungsgrenzen: Im ersten Kalenderjahr: bis zu 500 Euro bei einem erstattungsfähigen Rechnungsbetrag von insgesamt 625 Euro In den ersten beiden Kalenderjahren: bis zu 1.000 Euro bei einem erstattungsfähigen Rechnungsbetrag von insgesamt 1.250 Euro. Hierbei werden die bereits erfolgten Erstattungen aus dem laufenden und dem vorhergehenden Kalenderjahr angerechnet. Ab dem 3. Kalenderjahr: 1.000 Euro bei einem erstattungsfähigen Rechnungsbetrag von insgesamt 1.250 Euro
Gibt es eine Wartezeit für die Heilpraktiker-Zusatzversicherung?
Nein, für die Zusatzversicherung AOK-NaturPRIVAT gelten keine Wartezeiten. Für alle Versicherungsfälle, die nach Abschluss des Versicherungsvertrages und nach dem vereinbarten Versicherungsbeginn eintreten, können Sie direkt die Leistungen beanspruchen. In den ersten beiden Jahren gibt es allerdings Erstattungshöchstgrenzen.
Bildet der Tarif Alterungsrückstellungen?
Nein, der Tarif bildet keine Altersrückstellungen. Dem Tarif liegen vier Altersgruppen zugrunde: Altersgruppe 1: bis 19 Jahre Altersgruppe 2: 20 bis 49 Jahre Altersgruppe 3: 50 bis 64 Jahre Altersgruppe 4: ab 65 Jahren Bei einer Beitragserhöhung wegen Altersumstufung können Sie den Tarif mit einer Frist von zwei Monaten kündigen.
Wie lange ist die Vertragslaufzeit und wie lange sind die Kündigungsfristen?
Der Versicherungsvertrag wird zunächst bis zum Ende des nächsten Kalenderjahres abgeschlossen. Er verlängert sich stillschweigend um ein Kalenderjahr, wenn Sie ihn nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende kündigen.
Tarifbedingungen: AOK-NaturPRIVAT
PDF, ca. 101 KB
Allgemeine Versicherungsbedingungen: AOK-NaturPRIVAT
PDF, ca. 147 KB
Besondere Bedingungen für Versicherte der AOK
PDF, ca. 73 KB
Barrierefreie Produktinformation: AOK-NaturPRIVAT
PDF, ca. 132 KB
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